Trauma und Berufskrankheit: Bagatelle oder?

Gehirnerschütterung
Bagatelle oder folgenreiche Verletzung?


Die Mehrzahl aller Gehirnerschütterungen weist nur für kurze Zeitintervalle klinische und kognitive Symptome auf. In der Regel kommt es innerhalb kürzester Zeit zu einer vollständigen subjektiven Erholung. Neurokognitive Störungen können zwar im Einzelfall persistieren, zeigen aber ebenfalls eine gute Heilungstendenz, sodass spätestens nach 1 Jahr keine relevanten Störungen mehr vorliegen. In einigen wenigen Fällen kann es bei Vorliegen bestimmter Risikofaktoren und bei repetitiven Gehirnerschütterungen zu längerfristigen Störungen kommen. Auch hier stehen teils unspezifische Symptome und kognitive Einschränkungen im Vordergrund. Potenziell besteht aber sogar ein individuell nicht vorhersagbares Risiko der Entwicklung neurodegenerativer Veränderungen und Erkrankungen.

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Autoren:
A. Gänsslen
Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie, Handchirurgie, KlinikumWolfsburg,Wolfsburg, Deutschland

E. Rickels
Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Neurotraumatologie - Bereich Neurotraumatologie,
Allgemeines Krankenhaus Celle, Celle, Deutschland


rbb Praxis, 28.03.18: Gehirnerschütterung im Sport
Im Oktober 2016 fand in Berlin die 5. Internationale Konsensuskonferenz zur Gehirnerschütterung im Sport statt.


Dr. Thomas de Maizière, MdB
Bundesminister des Innern a.D.


Nach dem Sportunfall
ist vor der Heilung



Expertise zum „Umgang mit Schädelhirnverletzungen im deutschen Spitzensport“

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