Initiative „Schütz Deinen Kopf!“ präsentiert innovative Medien zum Thema Gehirnerschütterung

Bonn/Wolfsburg: Sportliche Fairness, Respekt vor den Mitspielern, intakte Ausrüstung - dennoch kommt es im Sport immer wieder zu Gehirnerschütterungen. In Deutschland werden pro Jahr mehr als 40.000 Gehirnerschütterungen im Sport diagnostiziert. Weitaus höher ist die Dunkelziffer, denn leider werden diese Verletzungen bislang oft gar nicht erkannt oder bagatellisiert - mit teilweise lebenslangen gesundheitlichen Folgen. Im Rahmen der Initiative „Schütz Deinen Kopf! Gehirnerschütterungen im Sport“ arbeitet die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung seit Anfang 2015 mit namhaften Partnern zusammen, um Sportler und ihre Familien, Trainer, Pädagogen und Ärzte für das Thema „Gehirnerschütterung und mögliche Folgen“ zu sensibilisieren.

„Schütz Deinen Kopf!“ stellt erstmalig in Deutschland eine kostenlose App zur Verfügung, die bei Sport und Spiel einzusetzen ist. Durch einfach anzuwendende Tests unterstützt sie im Leistungs- und Breitensport bei der Früherkennung von Gehirnerschütterungen und bietet Informationen rund um das Thema. Innerhalb von wenigen Minuten kann die Möglichkeit einer Gehirnerschütterung ermittelt werden.

Ergänzt wird dieses Angebot durch kostenlose Lehr- und Erklärfilme für verschiedene Ziel- und Altersgruppen zum Thema „Gehirnerschütterungen erkennen und angemessen reagieren“.

In einem Pressegespräch stellen wir der Öffentlichkeit die App und Lehrfilme vor. Dazu sind Sie herzlich eingeladen:

am Donnerstag, 17. November 2016, 11:30 bis 12:15 Uhr
in die VIP-Lounge, Eis Arena Wolfsburg, Allerpark 5, 38448 Wolfsburg.


Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung:
  • Klaus Mohrs, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg
  • Norbert Moser, Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)
  • Prof. Dr. Eckhard Rickels, Neurochirurg, Initiator der Kampagne, Beirat der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
  • Dr. Axel Gänsslen, Unfallchirurg, Initiator der Kampagne, Mannschaftsarzt
  • Grizzlys Wolfsburg, Klinikum Wolfsburg, mit seinem zwölfjähriger Sohn Paul, der beim Sport zwei Gehirnerschütterungen erlitt
  • Sebastian Furchner, Eishockeyprofi der Grizzlys Wolfsburg
  • Helga Lüngen, Geschäftsführerin der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Zusätzlich anwesend sein werden:
Dr. Wolfgang Klein, Unfallchirurg, Mannschaftsarzt Grizzlys Wolfsburg, Klinikum Wolfsburg
Rainer Schumacher, stv. Präsident Niedersächsischer Eissport-Verband e.V.
Simon Jöcker, Regisseur

Nach vorheriger Rücksprache besteht vor dem Termin die Möglichkeit, Bewegtbilder vom Training der Grizzlys Wolfsburg aufzunehmen. Im Anschluss an das Pressegespräch ist Zeit für Interviews / Fotos mit den Teilnehmern.


rbb Praxis, 28.03.18: Gehirnerschütterung im Sport
Im Oktober 2016 fand in Berlin die 5. Internationale Konsensuskonferenz zur Gehirnerschütterung im Sport statt.


Dr. Thomas de Maizière, MdB
Bundesminister des Innern a.D.


Nach dem Sportunfall
ist vor der Heilung



Expertise zum „Umgang mit Schädelhirnverletzungen im deutschen Spitzensport“

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